Betreuungsengpässe wegen Coronavirus?

Kontaktieren Sie uns bei Betreuungsengpässen. Wir suchen gemeinsam eine Lösung.

Betreuung für Menschen und Kinder mit Behinderung

Wer für Nahestehende, Kinder oder andere Familienmitglieder auf Betreuung angewiesen ist, sieht sich in der aktuellen Situation mit dem sich verbreitenden Coronavirus zusätzlichen Herausforderungen gegenüber: Fallen Schulbetrieb, Kinderbetreuung oder die Betreuung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen aus oder fühlen sich betreuende Angehörige aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, sich vorübergehend von den zu betreuenden Personen zu distanzieren, wird es schnell eng. Betreuungsengpässe sind für viele aktuell ein Problem.

Der Entlastungsdienst Schweiz versucht hier mit den Betroffenen zusammen eine möglichst passende Lösung zu finden und Betreuungsengpässe zu überbrücken. Wo möglich springen wir kurzfristig und unkompliziert ein. Unsere Betreuungspersonen sind speziell geschult. Als Non-Profit-Organisation bietet der Entlastungsdienst Schweiz Betreuung zu sozialverträglichen Tarifen.

Mit Bildern gegen die Krise

Henny Manz - Bild 3

Trotz aller Gefahren und Entbehrungen, trotz allem Leid: Die Coronakrise kennt zum Glück zahllose Heldinnen und Helden. Auch der Entlastungsdienst Schweiz hat viele Held*innen dieses aussergewöhnlichen Alltags in seinen Reihen: Betreuerinnen und Betreuer, die weiterhin Menschen unterstützen und natürlich unzählige betreuende Angehörige. Eine dieser Heldinnen ist Henny Manz. Die Künstlerin und Betreuerin arbeitet für den Entlastungsdienst Schweiz – Kanton Bern. Sie verkauft zurzeit ihre Bilder und spendet den Grossteil des Erlöses für soziale Einrichtungen. «Die Aktion macht mir grosse Freude. Ich kann meine Bilder für etwas Gutes einsetzen», sagt Manz. «Und vielleicht bringen sie in die eine oder andere Wohnung in dieser Zeit des Daheimbleibens etwas Farbe und Stimmung.»

Alles über die Aktion von Henny Manz und ihre Arbeit als Betreuerin beim Entlastungsdienst Schweiz -Kanton Bern.

Wichtige Informationen – Entlastungsdienst Schweiz

Ältere Frau mit Betreuungsperson Entlastungsdienst Schweiz

Die aktuelle Situation ist insbesondere für Menschen in vulnerablen Situationen sowie die Betreuungspersonen eine grosse Herausforderung. Der Entlastungsdienst Schweiz handelt mit gewohnter Vorsicht und besonderer Aufmerksamkeit. Richtungsweisend sind die Empfehlungen und Anordnungen des Bundesamtes für Gesundheit. Darüber hinaus ergreift der Entlastungsdienst Schweiz je nach Bedarf und von Fall zu Fall zusätzliche Massnahmen. Alle Betreuungspersonen des Entlastungsdienstes Schweiz informieren sich laufend:

Bundesamt für Gesundheit BAG

BAG-Informationen für Gesundheitsfachpersonen

Haben Sie Fragen? Sind Sie verunsichert?

Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden, sich bei Unsicherheiten und Fragen direkt mit uns telefonisch in Verbindung zu setzen. Wir sind gerne für Sie da!

+41 31 382 01 66

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus empfehlen wir die Infoline Coronavirus, die täglich 24 Stunden erreichbar ist:

+41 58 463 00 00

             

 

Medienmitteilung Entlastungsdienst Schweiz

Bern, 26. Februar 2020

 

1. März 2020 – Tag der Kranken

Da sein für Menschen mit Krankheit und ihre Angehörigen

 

2,2 Millionen Menschen in der Schweiz leben mit einer oder mehreren Krankheiten. Am Tag der Kranken vom 1. März 2020 stehen sie und ihre Angehörigen im Mittelpunkt. Sie brauchen ein Umfeld, das sie darin unterstützt, ihre Leben in Normalität und Selbstbestimmung zu leben. Dazu leistet der Entlastungsdienst Schweiz als Non-Profit-Organisation seinen Beitrag.

 

Chronische Krankheiten können Menschen in ihrem Alltag und in ihrer Lebensqualität einschränken. Die Krankheit bringt unangenehme Symptome mit sich und braucht Zeit und Raum. Doch kranke und beeinträchtigte Menschen sind mehr als ihre Krankheit(en) und sie wünschen sich so viel Normalität wie möglich in ihrem Alltag. Dazu gehört, dass sie sich einbringen und soziale Kontakte pflegen. Dies ist möglich, wenn die Menschen füreinander da sind. Der Aufruf zum «Tag der Kranken» 2020 lautet deshalb: Seien wir da, für diejenigen, denen es nicht so gut geht. Genau das will der Entlastungsdienst Schweiz tun – nicht nur am 1. März, sondern jeden Tag und nicht nur für die Direktbetroffenen, sondern auch für jene, die sich täglich um ihre Angehörigen kümmern. Im Mittelpunkt steht der Mensch – nicht die Krankheit.

 

Soziale Teilhabe ist wichtig – auch für die Gesundheit

 

Monika Persano beispielsweise lebt seit mehr als 15 Jahren mit einer halbseitigen Lähmung. Manchmal geht es ihr damit besser, manchmal schlechter. Aber sie sagt: «Ich lebe ein gutes, ein normales Leben.» Sie lebt in ihrer eigenen, vertrauten Wohnung und besucht trotz ihrer Einschränkung regelmässig Rock-Konzerte. «Die Musik hilft mir sehr, meine Lebensfreude zu bewahren. Und an den Konzerten erlebe ich wunderbare Begegnungen», sagt Persano. «Ich habe nur ein Leben, also mache ich das Beste daraus. Mir ist aber bewusst, dass es nicht allen Menschen gleich leichtfällt, diese Haltung zu pflegen. Trotzdem will ich alle Betroffenen dazu ermuntern.» Besonders wertvoll sind für Monika Persano die Beziehungen, die sie zu ihrer Familie und ihren Freunden pflegt. «Hier kann ich auch sehr viel geben, nicht nur nehmen.» Persano ist es wichtig, sich nicht als «krank» zu verstehen, sondern als Mensch mit einem Handicap.

 

Menschen mit Krankheit oder Behinderung sind wichtige Stützen unserer Gesellschaft. Sie bringen sich ein, engagieren sich und pflegen soziale Kontakte und tun damit auch etwas Gutes für ihre Gesundheit. Denn die soziale Teilhabe wirkt sich positiv aus auf Lebensqualität, Genesungschancen und Lebenserwartung. 2,2 Millionen Menschen leiden in der Schweiz an einer chronischen Krankheit (2015). Damit sie und ihre Angehörigen soziale Kontakte pflegen können, brauchen sie ein Umfeld, das sie darin bestärkt. Ein Umfeld, in dem ihnen die Pflege sozialer Kontakte tatsächlich möglich ist und ein Umfeld, das betreuenden Angehörigen Entlastung bietet. Auch die betreuenden Angehörigen brauchen eigene soziale Kontakte – ihrer Gesundheit ist damit ebenfalls geholfen.

 

Der gemeinnützige Verein Entlastungsdienst Schweiz hilft mit festen Bezugspersonen in der Betreuung zuhause. Diese betreuen täglich Menschen mit chronischer Krankheit, was Austausch und soziale Interaktion für alle ermöglicht.

 

Suchen Sie Betroffene, die Ihnen Einblick in ihren Alltag gewähren? Melden Sie sich bei Udo Michel, Tel. 079 291 36 72, udo.michel@entlastungsdienst.ch.

 

Tag der Kranken

Jeweils am ersten Märzsonntag im Jahr findet in der Schweiz seit über 80 Jahren der «Tag der Kranken» statt. Mit verschiedenen Aktivitäten soll die Bevölkerung zu einem besonderen Thema aus dem Bereich Gesundheit und Krankheit sensibilisiert werden. 2020 lautet das Motto «Ich bin mehr als meine Krankheit(en)». Seit vielen Jahren spricht an diesem Tag jeweils die Bundespräsidentin/der Bundespräsident zur Bevölkerung.

Der «Tag der Kranken» ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bern. Mitglieder sind sowohl Patientenorganisationen als auch Gesundheitsligen, Branchen und Fachverbände, die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) sowie andere im Gesundheitswesen tätige Vereinigungen und Verbände.

www.tagderkranken.ch

 

Entlastungsdienst Schweiz

Der Entlastungsdienst Schweiz ist der Dachverband kantonaler Vereine und Mitglied beim Verein «Tag der Kranken». Er verfügt über einen Pool von rund 800 Betreuungspersonen, die jährlich in 1’300 Haushalten knapp 160’000 Stunden Entlastung leisten. Der Dachverband setzt sich ein für die Anliegen von betreuenden Angehörigen und für die Verbesserung ihrer Rahmenbedingungen. Unter anderem lancierte der Entlastungsdienst Schweiz dazu den Tag für pflegende und betreuende Angehörige vor fünf Jahren in der Deutschschweiz und macht damit regelmässig am 30. Oktober auf die Situation betreuender Angehöriger aufmerksam. Das Motto für das Jahr 2020 lautet «Mit Behinderung alt werden – was dann?».

www.entlastungsdienst.ch

 

Weitere Informationen:

Udo Michel, Geschäftsleiter Entlastungsdienst Schweiz – Kanton Bern, udo.michel@entlastungsdienst.ch, Telefon 079 291 36 72

Elena Ibello, Kommunikationsbeauftragte Entlastungsdienst Schweiz, elena.ibello@entlastungsdienst.ch, Telefon 079 400 37 55

Mitgliederversammlung 2019

Die Mitgliederversammlung 2019 fand am 12. Juni in Bern statt. Nebst den üblichen statutarischen Traktanden wurde die bisherige Präsidentin, Marianne Schütz, mit grossem Dank verabschiedet, die langjährige Vize-Präsidentin Denise Strub einstimmig zur neuen Präsidentin und Michel Segesser einstimmig als neues Vorstandsmitglied gewählt. Zudem konnten 11 Mitarbeiterinnen für ihre langjährige (10, 15, 20 und sogar 25 Jahre) Treue zum Entlastungsdienst geehrt und beschenkt werden. Fünf der Jubilarinnen waren an der Mitgliederversammlung anwesend.

Falls Sie mehr Details zu unseren Aktualitäten haben möchten, können Sie jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen:

Entlastungsdienst Schweiz – Kanton Bern
Schwarztorstrasse 32
3007 Bern
Tel. 031 382 01 66
be@entlastungsdienst.ch

Die Situation von betreuenden Angehörigen verbessern: Es braucht mehr

Der Bundesrat will die Situation für erwerbstätige pflegende Angehörige verbessern. Mit Lohnfortzahlung bei kurzen Abwesenheiten, einem bezahlten Betreuungsurlaub für Eltern von schwer kranken oder verunfallten Kindern und mit einer Anpassung der Betreuungsgutschriften und der Hilflosenentschädigung. Er hat die Botschaft zum Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege ans Parlament überwiesen.

Der Entlastungsdienst Schweiz begrüsst diese Massnahmen und freut sich sehr, dass die Politik sich dem Thema annimmt. Wir freuen uns insbesondere zusammen mit den Familien mit besonders pflegebedürftigen Kindern. Es braucht aber mehr! Der Anspruch auf einen Betreuungsurlaub muss auf Arbeitnehmende ausgeweitet werden, die erwachsene Familienmitglieder und Nahestehende betreuen. Immer mehr Menschen – insbesondere Frauen – betreuen z.B. demenzkranke Eltern. Nicht selten müssen sie dazu die Erwerbstätigkeit reduzieren oder ganz aufgeben. Für sie braucht es dringend angemessene Massnahmen.

Medienmitteilung des Bundesrats vom 22. Mai 2019

Medienmitteilung des Entlastungsdienstes Schweiz mit Stellungnahme zum geplanten Bundesgesetz

Jahresbericht 2018

Hier können Sie den Jahresbericht 2018  ansehen und herunterladen. Vereinsmitglieder, SpenderInnen, Mitarbeitende und Kunden erhalten Jahresbericht und Bulletin per Post. Beides kann bei der Geschäftsstelle auch in gedruckter Form bestellt werden.

Finanzierungslücken in der Altersbetreuung schliessen

Mit gutem Beispiel voran: Wichtige Unterstützung für Menschen im Alter, die sich eine externe Entlastung nicht leisten können. Die Stadt Bern hilft mit dieser Initiative explizit auch jenen, die eine Betreuung durch den Entlastungsdienst Kanton Bern in Anspruch nehmen (möchten).

Den Link zum ausführlichen Artikel finden Sie hier.

30. Oktober: Tag für pflegende und betreuende Angehörige

Am 30. Oktober 2019 findet in der Schweiz der Tag für betreuende und pflegende Angehörige statt. Der Entlastungsdienst Schweiz will den Einsatz der unzähligen betreuenden Angehörigen an diesem Tag ins Scheinwerferlicht rücken und mit seinen Aktionen allen danken, die sich um Nahestehende kümmern.

Das Motto des Tages lautet 2019: Selbstbestimmt leben. Ohne betreuende Angehörige wäre vieles undenkbar.

Wir wollen betreuende Angehörige unterstützen und gemeinsam mit anderen Interessierten darüber nachdenken, wie diese Unterstützung nachhaltig gelingen kann. Angehörige leisten einen unbezahlbaren Dienst an der Gesellschaft – es darf nicht sein, dass sie allein gelassen werden.

Verschiedene Aktionen sind auch im Kanton Zürich geplant. Weitere Informationen zum schweizweiten Tag sowie zu verschiedenen regionalen Anlässen folgen auf www.angehoerige-pflegen.ch.

Der Schweizerische Tag für pflegende und betreuende Angehörige findet jährlich am 30. Oktober statt.

Film Geschwisterkinder

Der Verein Familien- und Frauengesundheit hat einen schönen Film zum Thema der Geschwister von Menschen mit einer Behinderung produziert. Flavio, einer der Protagonisten des Films, wird seit frühester Kindheit von einer unserer Betreuerinnen regelmässig betreut.

Der Film dauert rund 33 Minuten und ist deutsch und französisch untertitelt. Sie können ihn hier ansehen. Die Broschüre dazu finden Sie hier.

Weiterbildung und Jubiläumsfeier

Am 28. August fand in der Schloss-Schüür Köniz ein Weiterbildungs-Event für alle Mitarbeitenden des Entlastungsdienstes statt. Im Anschluss an diesen intensiven und kreativen Nachmittag feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit Vereinsmitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern bei einem Apéro riche das 20jährige Bestehen des Vereins Entlastungsdienst Schweiz – Kanton Bern.

Vorstandsmitglied Ressort Fundraising gesucht

Infolge einer Vakanz (Ressort Mittelbeschaffung/Fundraising) suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung ein ehrenamtliches Vorstandsmitglied. Hier finden Sie die detaillierte Ausschreibung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Bulletin Herbst 2019

Das Bulletin Herbst 2019 ist online und kann hier heruntergeladen werden.

Sie finden darin einen Beitrag zu unserem Anlass am Tag für pflegende und betreuende Angehörige und diverse andere Neuigkeiten. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.