Im Zürcher Tagblatt ist zum Tag der Kranken ein Porträt über unsere Kundin Irma Eberle erschienen. Die 88-Jährige lebt im Gesundheitszentrum für das Alter Trotte und wird zwei Mal pro Woche von Manuela Wüthrich besucht, einer Betreuungsperson des Entlastungsdienstes Kanton Zürich.
Gemeinsam spazieren sie im Park, erzählen aus ihrem Leben und machen Gedächtnistraining – Begegnungen, die Irma Kraft, Freude und Halt geben. Über die Zeit ist so eine verlässliche Beziehung entstanden.
Für Irma Eberle ist Manuela Wüthrich mehr als Unterstützung: «Sie kommt immer wieder – sie ist wie eine Freundin für mich.»
Der Beitrag verdeutlicht die Bedeutung kontinuierlicher sozialer Kontakte. Regelmässige Besuche durch eine feste Bezugsperson fördern Vertrauen und tragen zur Stabilität im Alltag bei. Gerade bei chronischen Erkrankungen oder im fortgeschrittenen Alter sind solche konstanten Beziehungen ein wesentlicher Faktor für Lebensqualität und soziale Teilhabe.
Auch Angehörige profitieren von dieser Verlässlichkeit. Die Gewissheit, dass ihre Nahestehenden regelmässig begleitet werden, schafft Entlastung und unterstützt sie in der Vereinbarkeit von Betreuung, Beruf und Familie.
Der Artikel ist im Vorfeld des Tags der Kranken erschienen, der 2026 unter dem Motto «selbstbestimmt und eingebunden» steht. Der Aktionstag lenkt den Fokus auf die Bedeutung von Selbstbestimmung, sozialer Einbindung und passenden Unterstützungsangeboten für Menschen mit Krankheit oder im Alter.
*Hinweis: Im Artikel wird Manuela Wüthrich als «freiwillige Begleiterin» bezeichnet. Unsere Betreuungspersonen sind jedoch im Stundenlohn bei uns angestellt. Diese verbindlichen Rahmenbedingungen schaffen Kontinuität und Professionalität und bilden die Grundlage für stabile Beziehungen.