In der neuen Folge der SRF-Sendung «Mona mittendrin» erhält das Publikum einen Einblick in die Arbeit des Entlastungsdienstes Schweiz. Mona Vetsch begleitet die Betreuungspersonen Annelise und Regula bei ihrer Arbeit mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Die Sendung zeigt, wie individuelle Entlastung dazu beitragen kann, soziale Kontakte zu fördern und die Selbstständigkeit zu erhalten. Ein berührendes Beispiel dafür ist Ruedi. Der 79-Jährige zog sich nach dem Tod seiner Frau zunehmend zurück. «Es tat weh, zuzusehen, wie er eingeht wie eine Pflanze», erinnert sich seine Tochter Daniela. Durch die regelmässige Begleitung von Annelise erlebt er wieder Gemeinschaft und Teilhabe. «Das isch Heimat», sagt Ruedi heute.
Regula begleitet die zwölfjährige Hanna, die mit Tuberöser Sklerose lebt. Hanna wird bereits seit ihrem zweiten Lebensmonat vom Entlastungsdienst betreut. Über die Jahre ist eine vertrauensvolle Beziehung entstanden, die für Hanna und ihre Familie eine wichtige Konstante darstellt. Die lebensfrohe und aufgestellte Hanna zeigt eindrücklich, wie wertvoll eine langfristige Begleitung für Kinder mit Beeinträchtigung und ihre Angehörigen sein kann.
Die neue Episode von «Mona mittendrin» macht sichtbar, was oft im Hintergrund geschieht: das grosse Engagement von betreuenden Angehörigen und die vielfältige Wirkung von Entlastung. Regelmässige Unterstützung im gewohnten Umfeld ermöglicht den Angehörigen Freiräume und schafft gleichzeitig soziale Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität für die begleiteten Menschen.
Wir freuen uns, dass «Mona mittendrin» diesem wichtigen Thema Aufmerksamkeit schenkt und die Arbeit unserer Mitarbeitenden sowie die Geschichten der begleiteten Menschen einer breiten Öffentlichkeit näherbringt.
Bilder: ©SRF